Festlich erhoben sich die majestätischen Klänge der Jubilee Overture von Philip Sparke bis unters Gebälk. Eine musikalische Verheißung, die das Sinfonische Blasorchester unter Dirigent Julius Herion zu halten vesprach - ein Erlebnis, das vor allem durch Organisator Sascha Moroskow und die Versicherungskammer Bayern ermöglicht wurde.

Mit dem ersten Höhepunkt des Abends, dem Concertino for Trombone Op. 4 von Ferdinand David, wurde es romantisch. Der Münchner Posaunenprofessor Wolfram Arndt brillierte in diesem Stück, welches sowohl an den Solisten als auch an das Orchester hohe spieltechnische und musikalische Ansprüche stellt. Im Anschluss daran erklang das choralartige Werk Dusk von Steven Bryant, welches den Moment des Sonnenunterganges grandios in musikalische Bilder übersetzt – in atemloser Stille vom Publikum aufgenommen. Im markerschütternden Nachhall der freiheitlichen Klänge von Jean Sibelius‘ Finlandia verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker mit einem sprichwörtlichen Paukenschlag in die Pause. Wieder zurück im Saal durfte auch das Nachwuchsorchester zeigen, dass es mit The Curse of Tutankhamun von Michael Story und Arabian Dances von Roland Barrett zwei rhythmisch diffizile Vertreter sinfonischer Musik routiniert zum Besten geben kann, was auch Dirigent Tim Förster zu verdanken ist. Der nachfolgende Bigbandexkurs mit dem Zusammenschluss von Sinfonischem und Nachwuchsorchester zu Quincy Jones‘ Soul Bossa Nova hinterließ bei den elektrisiert von den Sitzen auffahrenden Zuhörern einen tiefen Eindruck. Eine Polonaise verschiedenster Tiere gesellte sich anschließend auf Ränge und Parkett der Konzerthalle. Das Orchester spielte Camille Saint-Saëns‘ Karneval der Tiere so lebendig, dass man als Zuhörer unwillkürlich im Saal nach den Tieren Ausschau hielt. Den grandiosen Abschluss des Konzertes bildete das klassisch-jazzige On the Town von Leonard Bernstein – atmosphärisch angesiedelt zwischen kochendem Verkehr zur Rush Hour und einer leise flackernden Laterne im Central Park. Insgesamt stellte das Konzert Dirigenten und Orchestern ein beeindruckendes Zeugnis aus.

 

Vielen Dank, dass Sie so zahlreich erschienen sind!

 

 

Am dritten Adventswochenende präsentierte das Jugendblasorchester Pödeldorf e.V. mittlerweile traditionsgemäß zweimal sein Weihnachtskonzert unter dem Motto „Vom Ende der finstersten Nacht“: am Samstag das Benefizkonzert in der Oberen Pfarre in Bamberg zugunsten sozialer Projekte der Pfarrei und am Sonntag in der Heilig-Geist-Kirche Pödeldorf.

In der Oberen Pfarre unterstützte Pfarrer Matthias Bambynek durch adventliche Gedanken die vorweihnachtliche Stimmung und moderierte zusammen mit dem Dirigenten Julius Herion das Konzert. In der Heilig-Geist-Kirche übernaahm Tim Förster die Moderation.

Das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Tim Förster eröffnete beide Konzerte mit „Star of Betlehem“ aus dem Weihnachtsklassiker „Kevin – Allein zu Haus“ und einem Auszug aus Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ mit dem Stück „Three Miniature Nutcrackers“. Hier zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker, was sie bereits können...

Bei traumhaft schönem Wetter lud das Sinfonische Blasorchester Pödeldorf zu seiner sommerlichen Serenade alle ein, die dem Ruf der „Zaubern Musik“ auf die Pfarrwiese in Litzendorf gefolgt waren.


Die Musiker mit ihrem Dirigenten Julius Herion begrüßten das Publikum mit den „Glorreichen Sieben“.
Die inoffizielle finnische Nationalhymne „Finlandia“ von Jean Sibelius und eine Erzählung aus der kulturellen Wiege der westlichen Religionen von der „Glory of David“ entführten in vergangene Zeiten, erzählten alte Sagen neu und handelten von verlorenen und wiedergefundenen Identitäten.


Einen Einblick in die Welt des Kosmos bekamen die Zuhörer mit der „Jupiterhymne“ von Gustav Holst. Mit Julius Fučíks „Traumideale“ durfte man schließlich auch ins Land der Träume reisen...

Das Tiefe Blech des Jugendblasorchesters Pödeldorf organisiert einen Workshop mit Andreas Martin Hofmeir

 

Das Tiefe Blech des Jugendblasorchesters Pödeldorf stellte im Frühjahr diesen Jahres fest, dass auch oder gerade Musiker, die bereits viele Jahre/Jahrzehnte

ein Instrument spielen, durchaus Lernbedarf haben. Daher machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Lehrer, den wir in keinem geringeren als einem der derzeit besten deutschen Tubisten, Andreas Martin Hofmeir, fanden.

So trafen am Sonntag, den 12.11.2017 zwanzig neugierige, aufgeregte und motivierte Blechbläser von der Posaune über Euphonium und Tenorhorn bis zum Königsinstrument, der Tuba, im Probenraum des Vereins ein.

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